Leider konnte ich den gestrigen Bericht nicht mehr fertigstellen. Am Abend gab es Probleme mit .de-Domains — unsere Webseite war schlicht nicht erreichbar. Timing kann man sich ja bekanntlich nicht aussuchen. Aber gut, dafür jetzt der Bericht von gestern.
Porto wartet also noch einmal auf uns.
Heute haben wir genau zwei feste Programmpunkte: Zum einen wollen wir uns anschauen, was da gestern vor der Kathedrale von Porto (Sé do Porto) mit diesen riesigen Hubwagen zusammengebaut wurde. Und zum anderen zieht es uns — völlig überraschend — noch einmal in die Markthalle.
An der Kathedrale angekommen, staunen wir nicht schlecht: Da steht jetzt ein gewaltiger Kran. Seine Basis bildet einer dieser Hubwagen, den wir gestern schon beobachtet haben. Ganze 130 Tonnen Gegengewicht sorgen für die nötige Stabilität. Was wir also gestern noch rätselnd verfolgt haben, war der Aufbau dieses Krans, der direkt an die Hydraulik des Fahrzeugs gekoppelt ist.
Schon beeindruckend, welcher Aufwand betrieben wird, um Gebäude zu sanieren oder abzureißen.
Danach geht es wieder zum Mercado do Bolhão. Offenbar hat es uns dort gestern doch ganz gut gefallen. Und wie das dann so ist, wenn man schon einmal da ist: Wir futtern uns einfach noch einmal quer durch das Angebot.
Diesmal landen Scampis, Ceviche, belegte Brote mit Makrelenfilet, Tatar und Carpaccio auf dem Teller. Dazu etwas Käse — und natürlich wieder ein Pastel de nata zum Abschluss. Begleitet wird das Ganze von einem Glas Wein.
So lässt es sich wirklich gut aushalten.
Nach der Markthalle schlendern wir wieder eher ziellos durch die Straßen von Porto. Und genau das macht hier eigentlich den Reiz aus. Hinter jeder Ecke wartet irgendetwas Interessantes: kleine Gassen, alte Häuser, überraschende Ausblicke.
Porto gefällt uns wirklich gut.
Irgendwann laufen wir über die Ponte Luís I auf die andere Seite des Douro nach Vila Nova de Gaia. Hier reihen sich die bekannten Portweinkeller aneinander. Eine Verkostung sparen wir uns allerdings — so richtig große Portwein-Fans sind wir einfach nicht.
Stattdessen setzen wir uns in eine Bar, genießen die Sonne und machen erstmal… nichts. Auch das gehört schließlich dazu.
Für den Rückweg gönnen wir uns wieder ein Uber. Diesmal fahren wir entlang des Douro und später an der Atlantikküste entlang. Dabei fällt mir auf, dass es offenbar einen durchgehenden Radweg gibt, der Porto mit der Küste verbindet. Ob man allerdings komplett bis zur Ponte Luís I kommt, bin ich mir nicht ganz sicher.
Aber es sieht definitiv danach aus, als könnte man hier sehr gut mit dem Rad unterwegs sein.
Den Tag beschließen wir schließlich mit einem Spaziergang am Atlantik.
Und ja — das ist genau so schön, wie es klingt.
Etappendaten
| Tageskilometer | – |
| Fahrzeit | – |
| Durchschnittlicher Verbrauch | – |














