Wir haben beschlossen, noch einen weiteren Tag hierzubleiben und es heute bewusst ruhig angehen zu lassen. Kein großes Programm, keine Sehenswürdigkeiten abhaken — einfach nochmal nach Praia da Luz fahren und den Tag genießen.
Am frühen Nachmittag packen wir unsere Sachen, schwingen uns aufs Fahrrad und rollen gemütlich Richtung Luz. Das kleine Städtchen gefällt uns wirklich gut. Alles wirkt entspannt, unaufgeregt und irgendwie angenehm entschleunigt. Doch bevor wir irgendwo einkehren oder uns an die Promenade setzen, geht es erstmal an den Strand. Und dort macht Renate dann tatsächlich ernst: Sie stürzt sich in den Atlantik. Freiwillig.
Ich dagegen entscheide mich für die deutlich vernünftigere Variante und verharre entspannt unter einem Sonnenschirm am Strand. Irgendjemand muss schließlich auf die Handtücher aufpassen. Der Atlantik sieht zwar traumhaft aus, aber allein beim Zuschauen bekomme ich schon Gänsehaut.
Für den Abend haben wir eigentlich einen Tisch im schicken Fortaleza da Luz im Kopf. Bis dahin müssen allerdings noch ein paar Stunden überbrückt werden — was für uns keine echte Herausforderung ist. Wir setzen uns in eine Bar an der Strandpromenade, trinken etwas und beobachten einfach das Treiben am Strand. Menschen spazieren entlang der Promenade, Kinder spielen im Sand, irgendwo läuft entspannte Musik — genau diese Art von Urlaubsmoment, bei denen man plötzlich merkt, wie wenig man eigentlich gerade braucht.
Als wir später beim Fortaleza da Luz auftauchen, folgt allerdings die Ernüchterung: komplett ausgebucht. Ohne Reservierung geht hier offenbar gar nichts.
Also ziehen wir wieder zurück Richtung Strandpromenade — und haben am Ende sogar Glück. Wir ergattern noch einen Tisch mit direktem Blick aufs Meer. Perfekt!
Etappendaten
| Tageskilometer | – |
| Fahrzeit | – |
| Durchschnittlicher Verbrauch | – |

