Ich weiß, es heißt: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung. Mag sein.

Trotzdem macht es uns einfach keinen Spaß, stundenlang im Regen Städte zu erkunden oder auf dem Fahrrad durchgenässt zu werden. Deshalb beschließen wir heute ganz offiziell die Flucht nach Süden anzutreten. Unser Ziel: die Algarve.

Bevor wir allerdings losfahren, laufen wir noch einmal die Strandpromenade von Nazaré entlang. Das Wetter bleibt wechselhaft, aber immerhin zeigt sich zwischendurch mal kurz die Sonne. Gerade genug, um Hoffnung zu machen.

Leuchtturm in Nazare

Fisch wird zum Trocknen aufgehängt in Nazare

“Museumsboote” in Nazare

Blick auf den Strand n Nazare

Renate hat heute eigentlich nur einen einzigen Wunsch: aufs Meer schauen.

Nach etwas Recherche entscheiden wir uns deshalb, ungefähr auf halber Strecke Richtung Sines einen Stellplatz direkt am Atlantik anzufahren. Und was soll ich sagen: Volltreffer.Der Parkplatz entpuppt sich als echter Glücksgriff. Hinter uns liegt zwar ein Industriegebiet — romantischer könnte das natürlich sein — aber glücklicherweise schauen wir ja nicht nach hinten.Vor uns öffnet sich stattdessen ein fantastischer Blick auf den Atlantik.

Weites Meer, Wellen, Abendlicht. Mehr braucht es heute nicht.

Am Übernachtungsplatz in Sines

Am Übernachtungsplatz in Sines

Am Übernachtungsplatz in Sines

Etappendaten

Tageskilometer 258 km
Fahrzeit 3 Stunden 21 Minuten
Durchschnittlicher Verbrauch 10,2 l/100km

Übernachtungsplatz

Sines: Parkplatz am Meer

Sines: Parkplatz am Meer

Platz mit wunderbarem Blick aufs Meer. Keinerlei Services.

37.9622077942 -8.88468933105 (lat,lng)   
N 37° 57' 44" W 8° 53' 5"