Am heutigen Morgen werde ich von Sonnenstrahlen geweckt, die durch die Dachluke scheinen. Genau wie es die Wettervorhersage versprochen hat – man glaubt es kaum.
Auf dem Programm steht heute Dijon. Den Weg kennen wir ja inzwischen. Nach gut einer halben Stunde sind wir wieder in der Altstadt.
Unser erster Stopp: die Markthalle. Und tatsächlich – hier ist richtig was los. Rund um die Halle haben Händler ihre Stände aufgebaut, Restaurants und Bars sind geöffnet, und drinnen gibt es alles, was das Herz (oder eher der Magen) begehrt: Käse, Fleisch, Fisch, Wein, Brot… ein Paradies.
Unsere Einkaufsmöglichkeiten sind allerdings etwas eingeschränkt – schließlich müssen wir alles noch den ganzen Tag mit uns herumschleppen. Aber ganz ohne geht es natürlich nicht. Also wandern eine Flasche Wein, ein paar ausgesprochen leckere Käse zu einem unschlagbaren Preis, Oliven und ein Baguette in unseren Rucksack.
Gegenüber im Carrefour schlagen wir dann noch einmal zu – diesmal bei Senf. Schließlich sind wir in Dijon. Die Auswahl ist allerdings fast schon überfordernd: Basilikum, Pfeffer, Rotwein, Estragon, Weißwein… wir kennen Dijon-Senf ja aus dem heimischen Kühlschrank, aber DAS hier ist eine ganz andere Liga.
Mit inzwischen ordentlich beschwerten Rucksäcken drehen wir noch eine Runde um die Markthalle und suchen uns dann ein sonniges Plätzchen für ein kleines Lunch. Käse und Baguette heben wir uns für später auf – man muss ja Prioritäten setzen.
Gegen 13:30 starten wir zu unserem geplanten Rundgang: dem „Rundgang der Eule“. Der Weg ist durch kleine Eulen im Boden markiert und führt zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Im Touristenbüro gibt es für 4 Euro ein Heft mit Erklärungen – lohnt sich. Für die Strecke sollte man gut zwei Stunden einplanen, dann bleibt genug Zeit zum Schauen.
Der Weg führt durch mittelalterliche Gassen, und das ist wirklich beeindruckend. Anders als bei uns, wo viele Fachwerkhäuser geschniegelt und geschniegelt renoviert sind, sieht man den Gebäuden hier oft ihr Alter an – und genau das macht den Charme aus.

Seitlich von Notre Dame. Mit der linken Hand anfassen und sich etwas wünschen. Der Wunsch geht dann in Erfüllung… Renate wird berichten 🙂
Der Rundgang ist auf jeden Fall eine klare Empfehlung.
Bevor wir uns auf den Rückweg machen, kehren wir noch auf ein schönes Glas Wein in einer kleinen Bar ein. Und wie das so ist: Auch der Rückweg klappt natürlich nicht am Stück. Am Fluss entdecken wir noch eine Bar in perfekter Sonnenlage – da gibt es dann eben noch einen Zwischenstopp. So lässt sich ein Tag durchaus verbringen 🙂
Zurück am Wohnmobil richten wir unsere Einkäufe an: Käse, Oliven – dazu ein Glas Wein. Besser geht es eigentlich nicht.
Zum Abschluss machen wir noch einen kleinen Spaziergang zum nahegelegenen Lac Kir.
Etappendaten
| Tageskilometer | – |
| Fahrzeit | – |
| Durchschnittlicher Verbrauch | – |

























