Unser heutiger Übernachtungsstopp ist Ljubljana. Von Motovun aus sind es gerade einmal knapp zwei Stunden Fahrt. Bisher sind wir hier immer nur vorbeigefahren. Heute wollen wir die Hauptstadt Sloweniens bei einer Stippvisite endlich einmal etwas näher kennenlernen.
Direkt vor dem Campingplatz fahren die Buslinien 6, 8 und 11 im Zehn-Minuten-Takt ins Stadtzentrum. Perfekt! Leider ist das Wetter trüb und kalt. Dennoch gefällt uns die Altstadt auf Anhieb ausgesprochen gut.
Entlang der Ljubljanica, die sich durch die Stadt schlängelt, gibt es immer wieder breite Treppenstufen, die im Sommer garantiert voller Menschen sitzen. Die Atmosphäre ist gemütlich und einladend. Wir spazieren über die „Drei Brücken“ zum Markt, entlang der Kolonnaden am Flussufer und weiter durch die Fußgängerzone. An vielen Hausfassaden ist der barocke Einfluss zu erkennen. Dazwischen finden sich immer wieder ältere, weniger herausgeputzte Gebäude, die einen schönen Kontrast bilden. Gemütlich eingerichtete Restaurants laden zur Einkehr ein, und über allem thront auf einem Hügel die Burg.
Da uns inzwischen doch ziemlich kalt ist, beschließen wir, das Plečnik-Haus zu besichtigen. Jože Plečnik (1872–1957) war ein slowenischer Architekt und einer der bedeutendsten Vertreter der modernen Architektur Mitteleuropas. Er hat das Stadtbild von Ljubljana maßgeblich geprägt und mit seinen Plätzen, Brücken, Uferpromenaden und öffentlichen Gebäuden ein ganz eigenes architektonisches Gesamtbild geschaffen. Sein Stil verbindet klassische Elemente mit modernen Ideen und mediterranen Einflüssen. Ausgewählte Werke und Stadträume von ihm gehören heute zum UNESCO-Welterbe.
Im Plečnik-Haus buchen wir eine Führung. Absolut empfehlenswert! Nur im Rahmen einer solchen Tour bekommt man Zugang zu seinem eigentlichen Wohnhaus, das größtenteils noch original eingerichtet ist. Der Besuch vermittelt einen interessanten Einblick in das Leben eines offenbar ziemlich eigenwilligen und egozentrischen Menschen, der sich so weit wie möglich von anderen abgeschirmt hat.
Bevor man seine Wohnräume betreten darf, muss man zunächst durch eine Art Empfangsraum, in dem Plečnik seine Besucher empfing. Die Sitzgelegenheiten sind bewusst unbequem gestaltet und der Raum nach oben offen. Bei Regen sicher kein Ort, an dem man länger verweilen möchte. 🙂
Alles in allem eine wirklich interessante Besichtigung.
Nach der Führung laufen wir zurück in die Fußgängerzone und kehren im gemütlich eingerichteten Restaurant Julija ein. Schönes Ambiente, gutes Essen und guter Wein. Was will man mehr?
Unser heutiger Übernachtungsstopp ist Ljubljana. Von Motovun aus sind es gerade einmal knapp zwei Stunden Fahrt. Bisher sind wir hier immer nur vorbeigefahren. Heute wollen wir die Hauptstadt Sloweniens bei einer Stippvisite endlich einmal etwas näher kennenlernen.
Direkt vor dem Campingplatz fahren die Buslinien 6, 8 und 11 im Zehn-Minuten-Takt ins Stadtzentrum. Perfekt! Leider ist das Wetter trüb und kalt. Dennoch gefällt uns die Altstadt auf Anhieb ausgesprochen gut.
Entlang der Ljubljanica, die sich durch die Stadt schlängelt, gibt es immer wieder breite Treppenstufen, die im Sommer garantiert voller Menschen sitzen. Die Atmosphäre ist gemütlich und einladend. Wir spazieren über die „Drei Brücken“ zum Markt, entlang der Kolonnaden am Flussufer und weiter durch die Fußgängerzone. An vielen Hausfassaden ist der barocke Einfluss zu erkennen. Dazwischen finden sich immer wieder ältere, weniger herausgeputzte Gebäude, die einen schönen Kontrast bilden. Gemütlich eingerichtete Restaurants laden zur Einkehr ein, und über allem thront auf einem Hügel die Burg.
Da uns inzwischen doch ziemlich kalt ist, beschließen wir, das Plečnik-Haus zu besichtigen. Jože Plečnik (1872–1957) war ein slowenischer Architekt und einer der bedeutendsten Vertreter der modernen Architektur Mitteleuropas. Er hat das Stadtbild von Ljubljana maßgeblich geprägt und mit seinen Plätzen, Brücken, Uferpromenaden und öffentlichen Gebäuden ein ganz eigenes architektonisches Gesamtbild geschaffen. Sein Stil verbindet klassische Elemente mit modernen Ideen und mediterranen Einflüssen. Ausgewählte Werke und Stadträume von ihm gehören heute zum UNESCO-Welterbe.
Im Plečnik-Haus buchen wir eine Führung. Absolut empfehlenswert! Nur im Rahmen einer solchen Tour bekommt man Zugang zu seinem eigentlichen Wohnhaus, das größtenteils noch original eingerichtet ist. Der Besuch vermittelt einen interessanten Einblick in das Leben eines offenbar ziemlich eigenwilligen und egozentrischen Menschen, der sich so weit wie möglich von anderen abgeschirmt hat. Ausserdem war er ein Arbeitsmensch. Er hat bis zu seinem Tod mit 85 Jahren gearbeitet.
Bevor man seine Wohnräume betreten darf, muss man zunächst durch eine Art Empfangsraum, in dem Plečnik seine Besucher empfing. Die Sitzgelegenheiten sind bewusst unbequem gestaltet und der Raum nach oben offen. Bei Regen sicher kein Ort, an dem man länger verweilen möchte. 🙂
Alles in allem eine wirklich interessante Besichtigung.
Nach der Führung laufen wir zurück in die Fußgängerzone und kehren im gemütlich eingerichteten Restaurant Julija ein. Schönes Ambiente, gutes Essen und guter Wein. Was will man mehr?
Etappendaten
| Tageskilometer | 143km |
| Fahrzeit | 2 Stunde 9 Minuten |
| Durchschnittlicher Verbrauch | 9,6l/100km |
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Ljubljana – Ljubljana Resort
Campingplatz in Ljubljana. Bus in die Stadt fährt alle 10 Minuten. Bushaltestelle vor der Tür. Im November für jedes Geschlecht nur eine Toilette und Dusche geöffnet. Restaurant neben dem Platz. Wir haben allerdings in der Stadt gegessen. 35€ pro für eine Übernachtung.
46.0984802246 14.5186243057 (lat,lng)
N 46° 5' 55" E 14° 31' 7"



























