Zunächst müssen wir unsere Vorräte auffüllen. Also fahren wir zum nächsten Supermarkt. Anschließend wollen wir mit dem Fahrrad die Halbinsel erkunden, die links vom Campingplatz ins Meer hinausragt.
Allerdings kommen wir nicht besonders weit. Ein Militärzaun versperrt uns den Weg und zwingt uns zur Umkehr. Dabei merke ich plötzlich, dass mein Hinterrad irgendwie schwimmt. Ein kurzer Blick nach hinten bestätigt meine Vermutung: Ich verliere Luft. Das kann ich jetzt wirklich nicht gebrauchen!
Immerhin haben wir Glück im Unglück. Wir sind noch nicht weit vom Campingplatz entfernt, sodass ich mein Fahrrad einfach zurückschieben kann. Im Auto habe ich zwar jede Menge Werkzeug, aber ausgerechnet einen Ersatzschlauch und Flickzeug habe ich nicht dabei.
Meine Anrufe bei den Bike-Shops in Pula bleiben leider erfolglos. Also versuche ich es auf dem Campingplatz und spreche kurzerhand alle Nachbarn an, die Fahrräder dabeihaben. Der erste, den ich frage, überlässt mir tatsächlich sein Reparaturset. Jetzt zählt es!
Ich montiere das Hinterrad ab und finde auch schnell das Loch im Schlauch. Allerdings folgt die nächste Ernüchterung: Der Kleber im Reparaturset meines Nachbarn ist eingetrocknet. Auch bei den anderen Radfahrern werde ich nicht fündig. Zwar haben einige Ersatzschläuche dabei, aber leider keinen, der zu meinem Fahrrad passt.
Damit sieht es wohl so aus, als wären unsere Fahrradtouren für diese Reise Geschichte. Schade eigentlich!
Etappendaten
| Tageskilometer | – |
| Fahrzeit | – |
| Durchschnittlicher Verbrauch | – |
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Pula, Camping Stoja
Platz inmitten von Pinien, wir standen ohne Schatten, dafür direkt am Meer, grandios. Pula ist mit dem Rad in 20min zu erreichen.
Anfang November 2026 stehen wir wieder hier. Wir stehen wieder direkt am Meer. Das Waschhaus ist renoviert. Top!!! Das Restaurant am Platz ist ebenfalls empfehlenswert.
Erster Aufenthalt: 09/2020
44.8586 13.8142 (lat,lng)
N 44° 51' 31" E 13° 48' 51"




