Wir schwingen uns nach dem Frühstück auf unsere Räder. Der Weg nach Salamanca führt auf einem Radweg entlang des Flusses. Nach knapp sieben Kilometern erreichen wir die Stadt.
Salamanca gefällt uns auf Anhieb. Die historische Altstadt gehört zum UNESCO-Welterbe und wird von honigfarbenem Sandstein geprägt, der in der Sonne regelrecht zu leuchten scheint. Trotz ihrer Bedeutung wirkt die Stadt erstaunlich entspannt. Zwischen prachtvollen Kirchen, alten Universitätsgebäuden und belebten Plätzen herrscht eine angenehme Atmosphäre, die zum Bummeln und Verweilen einlädt.
Besonders auffällig ist das studentische Flair. Die traditionsreiche Universität Salamanca zählt zu den ältesten Europas und prägt das Stadtbild bis heute. Überall begegnen uns Studenten, Straßencafés und kleine Gassen, die neugierig darauf machen, einfach drauflos zu erkunden.
In der Universität fallen uns die roten Symbole an den Wänden mit Jahreszahlen und Namen auf. Die roten sogenannten Vítor-Symbole an den Gebäuden der Universität Salamanca sind eine jahrhundertealte Tradition. Ursprünglich wurden sie mit einer roten Farbe aufgetragen, um Studenten oder Professoren zu ehren, die den Doktortitel erworben hatten. Das markante Zeichen besteht meist aus den Buchstaben „V“, „I“ und „T“, die für das lateinische Wort victor(„Sieger“) stehen und den akademischen Erfolg symbolisieren. Sehr eindrucksvoll.
Am späten nachmittag springen wir zur Abkühlung noch einmal in den kleinen Pool.
Etappendaten
| Tageskilometer | – |
| Fahrzeit | – |
| Durchschnittlicher Verbrauch | – |
Übernachtungsplatz

Salamanca – Camping Don Quichote
Platz 6km von Salamanca entfernt. Leicht mit dem Rad entlang des Flusses überwiegend auf Radweg zu erreichen. Restaurant und Pool vorhanden. Mobilfunk coverage und WLAN eher schwach. Sanitär sauber. 21€/Nacht40.9756011963 -5.60411167145 (lat,lng)
N 40° 58' 32" W 5° 36' 15"

















