Gestern noch 27 Grad und fast schon Hochsommer – heute dann der kleine Reality-Check: 16 Grad, dazu ein kalter Wind, der das Ganze gefühlt noch ein paar Grad nach unten drückt. Wir lassen es am Vormittag entsprechend ruhig angehen: ein bisschen schwimmen, lesen, Essen vorbereiten.
Für den Nachmittag haben wir uns vorgenommen, zum südlichen Ende der Dune du Pilat zu laufen und anschließend oben über den Dünenkamm zurück zum Campingplatz zu gehen. Das südliche Ende ist gar nicht weit entfernt – vielleicht 20 Minuten zu Fuß. Dort eröffnet sich ein schöner Blick auf das Meer und die vorgelagerten Sandbänke.
Außerdem befindet sich hier eine Paragliding-Schule. Am Hang versuchen die Schüler, ihre Schirme im Wind zu halten – was deutlich schwieriger aussieht, als man zunächst denkt. Einige schaffen kleine Sprünge, andere lassen sich vom Schirm ein Stück den Hang hinaufziehen. Sieht gleichzeitig faszinierend und anstrengend aus.
Je weiter wir uns auf den Dünenkamm begeben, desto stärker wird der Wind. Und als wir schließlich wieder auf Höhe unseres Campingplatzes sind, pfeift er uns erneut unerbittlich um die Ohren.Schön ist anders.
Also beschließen wir, die Düne wieder zu verlassen. Der Abstieg geht dann erfreulich schnell – Sand hat eben auch Vorteile. Zurück am Wohnmobil lassen wir es noch etwas ruhig angehen. Der Wind sorgt allerdings dafür, dass wir uns früher als geplant ins Warme zurückziehen.
Nach dem Abendessen wollen wir eigentlich nur noch kurz die Beine vertreten. Natürlich wird daraus – wie so oft – ein deutlich längerer Spaziergang. Wir laufen auf dem Radweg entlang der Straße bis zum Parkplatz am nördlichen Ende der Dune du Pilat. Rechts des Weges zeugen die Baumstümpfe von den Waldbränden, die hier gewütet haben.
Und weil wir schon mal da sind, steigen wir tatsächlich noch einmal auf die Düne. Hier ist deutlich mehr los als am südlichen Ende. Viele Besucher haben sich mit Essen und Getränken ausgestattet und warten auf den Sonnenuntergang. Die Stimmung ist entspannt, fast schon ein kleines Event.
Wir überlegen kurz, zu bleiben – entscheiden uns dann aber dagegen. Es ist schon recht spät, und im Dunkeln möchten wir nicht zurücklaufen. Also treten wir den Rückweg an. Auch ohne Sonnenuntergang war das ein richtig schöner Tagesabschluss.
Etappendaten
| Tageskilometer | – |
| Fahrzeit | – |
| Durchschnittlicher Verbrauch | – |











