Es ist windig und kalt. Definitiv kein Wetter, um es sich auf den Stühlen gemütlich zu machen und den Blick aufs Meer zu genießen. Also schwingen wir uns auf die Räder und fahren nach Pula.

Wir waren zwar schon einmal hier, aber die Altstadt ist durchaus sehenswert. Und die Arena ist ohnehin auch einen zweiten Besuch wert. Unser erster Weg führt uns hinauf zum „Castle“, von wo aus wir einen schönen Blick über die Stadt haben. Anschließend schlendern wir hinunter zur Arena, die wir diesmal allerdings nur von außen umrunden. Aber auch dieser Blick ist durchaus beeindruckend.

Da wir noch etwas Zeit haben, landen wir schließlich im Istrischen Olivenölmuseum.Wir buchen die Gold Tour: eine Führung mit Audioguide durch eine wirklich beeindruckende und informative Ausstellung, kombiniert mit einer Verkostung von fünf Premium-Olivenölen.

Dabei erfahren wir eine ganze Menge über Olivenöl, insbesondere über die Aromen und die Sensorik bei der Verkostung. Ein interessanter Fun Fact: Zwischen der Menge an tatsächlich produziertem nativem Olivenöl extra und der Menge, die später als solches im Handel angeboten wird, klafft offenbar eine erhebliche Lücke. Eine Erklärung dafür ist, dass viele Öle raffiniert und anschließend mit nativem Olivenöl extra verschnitten werden, um die geforderten chemischen Grenzwerte zu erreichen. Dass es dabei deutliche Qualitätsunterschiede gibt, können wir bei der Verkostung durchaus schmecken.

Am späten Nachmittag machen wir uns noch auf die Suche nach einem Lokal für unser Abendessen. Das gestaltet sich allerdings ziemlich frustrierend. Die Restaurants, die wir ins Auge gefasst haben, sind entweder geschlossen – obwohl Google etwas anderes behauptet – oder sprechen uns einfach nicht an. Schließlich beschließen wir, direkt auf unserem Campingplatz essen zu gehen. Dort war das Essen gestern schließlich durchaus gut.

Pula

Pula

Pula – oops gefallen

Pula

Yeah – Offenbach rocks

Pula

Pula

Pula

Pula

Pula

Pula

Pula

Etappendaten

Tageskilometer –
Fahrzeit –
Durchschnittlicher Verbrauch –

–

Pula, Camping Stoja

Pula, Camping Stoja

Platz inmitten von Pinien, wir standen ohne Schatten, dafür direkt am Meer, grandios. Pula ist mit dem Rad in 20min zu erreichen.

Anfang November 2026 stehen wir wieder hier. Wir stehen wieder direkt am Meer. Das Waschhaus ist renoviert. Top!!! Das Restaurant am Platz ist ebenfalls empfehlenswert.

Erster Aufenthalt: 09/2020

44.8586 13.8142 (lat,lng)   
N 44° 51' 31" E 13° 48' 51"