Über die Schärtner Alm hatte ich ja bereits berichtet. Ich war etwas zu optimistisch. Nach dem Telefonat gestern Abend war ich zuversichtlich, dass das klappt. Wie vereinbart hatte ich eine Reservierungsanfrage abgeschickt, online buchen ging nicht. Kurz danach habe ich noch einmal angerufen, worauf mir die Dame mitteilte, dass die Rezeption nicht mehr besetzt sei und deswegen heute keine Reservierungsanfragen mehr bearbeitet würden. Erst morgen wieder.

Heute Morgen bin ich dann mit meinem Handy etwas vom Campingplatz weggelaufen, bis ich Internet hatte und meine Mails checken konnte. Keine E-Mail von der Schärtner Alm.

Kurz nach 10 Uhr rufe ich noch einmal an. Mir wird mitgeteilt, dass die Rezeption mit Check-out beschäftigt ist und man sich später um die Anfragen kümmert. Als ich dann um 13:30 Uhr immer noch keine Mail in meinem Eingang finde, beschleicht mich schon ein ungutes Gefühl. Ich rufe wieder an. Diesmal wird mir ein Rückruf zugesagt, der dann auch gegen 14:00 Uhr kommt.

Der Mitarbeiter teilt mir mit, dass das Angebot bereits gestern rausgegangen sei. Ob es vielleicht in meinem Spam-Ordner ist? Da ich auf dem Fahrrad sitze, kann ich das nicht wirklich prüfen. Auf jeden Fall teilt er mir mit, dass nun keine Vakanz mehr ab dem 22.09. vorhanden ist. Ich könnte aber zwei Tage später anreisen, was ich ablehne.

Kurz danach halte ich an und checke meinen Spam-Ordner. Und in der Tat: Da ist ein Angebot der Schärtner Alm. Ganz oben steht, dass das Angebot 72 Stunden gültig ist.

Ich kämpfe kurz mit mir: noch einmal anrufen oder es einfach lassen? Ich habe keine Lust mehr. Wirklich ändern kann ich daran wohl nichts mehr. Die Geschäftspraktik finde ich sehr merkwürdig. Hätte ich nämlich nicht angerufen und heute Abend das Angebot angenommen, wäre es wohl zu einer Doppelbuchung gekommen.

Nachtrag: Es stellt sich heraus, dass das uns unterbreitete Angebot für einen anderen Termin war, weil entgegen der Aussage des Mitarbeiters, mit dem ich kurz zuvor telefoniert hatte, für unsere Reisezeit keine Vakanz vorhanden war. Macht es alles nicht besser.

Wir sind also wieder für fünf Tage blank und Sexten ist gebucht und bestätigt. Mal schauen, was wir jetzt machen.

Abgesehen davon hatten wir einen herrlichen Tag. Sonne pur und wir haben mit unseren Freunden eine schöne Radtour Richtung Marktoberdorf gemacht. Die saftig grünen Wiesen, der weite Blick in die Landschaft. Grandios!

Ein Highlight ist eine Gruppe von etwa zehn Rotmilanen, die auf einer Wiese sitzen und immer wieder aufsteigen und in niedriger Höhe kreisen.

Den Tag beschließen wir in Urspring im Restaurant „Drei Mohren“. Das Essen ist sehr gut!

Etappendaten

Tageskilometer – 
Fahrzeit
Durchschnittlicher Verbrauch

Via Claudia, Lechbruck am See

Via Claudia, Lechbruck am See

Riesiger Platz bei Lechbrück am Lechtaler See. Sanitär einwandfrei. Die Plätze direkt am See sind wirklich klasse. Auf den Stellplätzen, die an den Campingplatz angegliedert sind, gibt es im unteren Bereich Plätze mit Blick auf den See. Auch absolut empfehlenswert. Ansonsten ist die Funkzelle offensichtlich überlastet, so dass mobiles Internet de-fakto nicht wirklich funktioniert. Guter Ausgangspunkt für Radtouren und Wanderungen.

47.7156524658 10.8206443787 (lat,lng)   
N 47° 42' 56" E 10° 49' 14"