Von Norditalien in die Toskana
Aufgrund der extremen Wetterlagen im Norden Italiens entscheiden wir uns, nicht ins Piemont, sondern direkt weiter in die Toskana zu reisen. Auch hier zeigt sich das Wetter wechselhaft, doch laut Regenradar droht zumindest kein Starkregen. Bislang hatten wir großes Glück und wurden auf unserer Tour fast immer von Regen verschont – toi, toi, toi.
Auf dem Weg nach Lucca
Unser nächstes Ziel heißt Lucca. Die beiden Agriturismo-Stellplätze in der Nähe der Stadt sind jedoch für heute ausgebucht. Erst ab morgen könnten wir dort einen Platz bekommen. Also planen wir kurzerhand einen Zwischenstopp ein.
Wieder einmal zieht es Renate ans Meer – die Wahl fällt daher auf einen Stellplatz bei Carrara.
Ankunft am Meer
Gegen 14 Uhr erreichen wir den Platz. Ein Schild am Eingang und auch der Manager machen uns darauf aufmerksam, dass bis 15 Uhr Mittagsruhe herrscht. Also heißt es zunächst: warten. Immerhin erbarmt sich der Manager um 14:30 Uhr und checkt uns schon ein.
Die Sonne scheint zwar, doch ein starker Wind weht und es ist überraschend kalt. Richtig gemütlich ist es also nicht. Von einer Erkundungstour sehen wir daher zunächst ab und verbringen den Nachmittag im Wohnmobil.
Abends in Carrara
Am Abend brechen wir dann doch noch einmal zu einem Spaziergang in Richtung Stadt auf. Doch schnell wird klar: hier ist absolut nichts los. Alles wirkt verwaist, fast wie ausgestorben. So kehren wir bald wieder zu unserem Stellplatz zurück und lassen den Tag dort ausklingen.
Etappendaten
| Tageskilometer | 210 km |
| Fahrzeit | 3 Stunden 9 Minuten |
| Durchschnittlicher Verbrauch | 9,3l/100 km |
Übernachtungsplatz

Carrara – The Beach Camping Village
Auf dem Weg nach Lucca haben wir hier für eine Nacht gestoppt. Sanitär ist sauber. Duschkabinen sind zwar mit Vorhängen abgetrennt, was ich eigentlich hasse, aber na ja. Wasser in der Küche ist kalt. Der Platz ist für eine Nacht in Ordnung, wenn auch zu teuer. 42€ haben wir für zwei Personen im September bezahlt. Am angrenzenden Strandabschnitt ist viel Strandgut angefüllt. Daher wenig attraktiv. Die Umgebung ist im September tot.





